KULDÜR – Gruppe besucht Mykeneausstellung in Karlsruhe

Mykene

Schon vor dem großen Ansturm erreichte die Dürnauer Gruppe den Ausstellungsort. Eingeladen hatte die KULDÜR – Frau Gabi Weiß und 14 Personen – nicht nur aus Dürnau – folgten der Einladung. Nach der Anreise mit der Bahn und den Formalitäten an der Ausstellungskasse übernahm eine Mitarbeiterin des Landesmuseums die Führung der Gruppe. Ausführlich informierte sie die Schwaben über die mykenische Hochkultur, erklärte die Hintergründe der homerischen Sage und archäologischen Befunden, die Fundgeschichte der Fürstengräber und die reichen Goldfunde, deren Präzision und Gestaltung erstaunlich war. Hatten die antiken Goldschmiede vor über 3200 Jahren doch nur einfachste Werkzeuge! Informationen zu Gesellschaft und Verwaltung dieser Hochkultur ergänzten die Ausführungen. Nach Abschluss der Führung hatten die Teilnehmer*innen noch reichlich Zeit sich in Karlsruhe umzusehen oder auch einzukehren.

Unsere Bücherzelle feiert ihren ersten Geburtstag

Wir, die Bücherpatinnen, freuen uns, dass die Bücherzelle sehr gut angenommen wird und ein reger Austausch von Büchern stattfindet. Die zwei schönen Stühle haben den Sommer über zum Verweilen eingeladen. Bisher wurde die Bücherzelle sehr pfleglich behandelt. Wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Zwischenzeitlich gibt es auch Kinderbücher, welche getauscht oder eingestellt werden können.

Wir wünschen weiterhin viel Freude beim Bücher "loswerden" und aussuchen!

Susanne T. und ihre Bücherwürmer

Vielen Dank für die Blumen - Thomas Schwarz im Dürnauer Schlosskeller

Nach der Verlegung des neuen Bodens im Schlosskeller, fand die erste Verstanstaltung am vergangenen Freitag statt. Thomas Schwarz bot mit seiner Interpretation von Liedern des Sängers und Entertainers Udo Jürgens eine großartige Eröffnung.

Die Gäste waren angetan von den zum Teil unbekannten aber sehr hintergründigen Liedtexten und der schönen Atmosphäre im Schlosskeller. Vielen Dank an Thomas Schwarz und die vielen Gäste für diesen schönen Abend!

Herzlichen Dank an den Dürnauer Bauhof für den tollen Boden im Schlosskeller und den Markstand. Den Mitarbeiter*innen des Rathauses danken wir für den Vorverkauf der Eintrittskarten. Manne Maier hat wieder mal für die tolle Beleuchtung der Veranstaltung gesorgt, welche den Schlosskeller richtig in Szene gesetzt hat.

Die Küldür freut sich auf weitere Veranstaltungen im Dürnauer Schlosskeller im nächsten Jahr!

Dürnau wird zum Dorf der Kunst


3U2A5530Bei der Dürnauer Kunstnacht schwärmten wieder viele Besucher vom Schlosshof aus in die Straßen des Voralb-Ortes zu allerlei Kulturaktionen. 

Im angenehm schattigen Dürnauer Backhäusle steht Bürgermeister Markus Wagner. „Das ist ja toll“, sagt er und deutet auf die auf den Tischen aufgereihten bunten Drahtfiguren. Sie sind von Schülern der Dürnauer Grundschule gebastelt worden. Dann schaut Wagner auf seine Armbanduhr. „Oh“, sagt er, „jetzt muss ich aber schnell zum Schlosshof, meine Schicht fängt gleich an.“ Getränke ausschenken müsse er, sagt er und ist weg.

Die Kunstnacht hat am helllichten Tag begonnen. Bereits nachmittags um drei. Und zwar mit der kunstvollen Musik des Bläserensembles des Posaunenchores Dürnau/Gammelshausen auf dem Schlosshof. Bunt und quirlig präsentieren sich hier bei strahlendem Sonnenschein die Stände verschiedenster Künstler und Kunsthandwerker. Hier schlägt das Herz der Kunstnacht. Und von hier aus strömen die Besucher hinaus in das Dorf zu vielfältigen Kunstaktionen und Ausstellungen.

Etwa zur „Disco Box“ beim alten Schulhaus. Die ist eigentlich die Dürnauer Bücherzelle. Aber für die Kunstnacht ist sie mit schwarzem Stoff ausgelegt. Öffnet man die Türe stößt man auf eine rotierende Discokugel die glitzernde Sterne auf den schwarzen Stoff zaubert. Auf den vor der Bücher­­zelle aufgestellten Lesestühlen sitzt ein kunstinteressiertes Paar. „Wir sind aus Göppingen extra zur Kunstnacht her gefahren“, meint die Frau. Gelohnt habe es sich auf jeden Fall, da sind sich die beiden einig. Sie erzählen, dass sie gerade bei der Lesung der Donzdorfer Pfarrerin und Krimiautorin Kathinka Kaden waren. „Das war toll, ich habe das Buch gleich gekauft“, erzählt die Frau.

Im Dürnauer Rathaus dagegen herrscht meditative Stille. Eine Besucherin betrachtet versunken die Exponate von Inge Czemmel, von deren Kunst sie begeistert ist. „Man entdeckt so viel, die Farben und die Details“, sagt sie. Rosemarie von Degenfeld begeistert sich vor allem für das Kinderprogramm in der Schlossstraße. „Ich bin ja hin und weg von dem Zauberer“, berichtet sie, während sie sich über den Schlosshof treiben lässt. „Ich habe allergrößten Respekt vor den Organisatoren Annemone Hilsenbeck und Detlev Schorlau“, sagt sie, „das alles auf die Beine stellen ist wirklich eine Leistung“.  Annemone Hilsenbeck ist die Vorsitzende des Dürnauer Kulturvereins Kuldür, der für die Kunstnacht verantwortlich zeichnet. Detlev Schorlau ist ein mit der lokalen Szene gut vernetzter Künstler.

3U2A0805Unterdessen bauen sich Bianca Müller und Thomas Faupel mit ihren Instrumenten auf der Bühne auf dem Schlosshof auf. Mit viel Applaus werden die drei Songs aufgenommen, die das Duo spielt. „Wir haben für jede Generation einen Song“, erklärt Faupel, „Knocking On Heavens Door, The Scientist, und Too Close.“ Beim Steak- und Wurststand sitzen die Fünftklässlerin Elena und der Drittklässler Marius. Sie denken gerade darüber nach, was bis jetzt das beste an der Kunstnacht war. Bei ihrer Diskussion stehen die „Schrägen Vögel“ hoch im Kurs, aber auch das Kinderprogramm. Schließlich sind sie sich einig: „Das Gralglas-Museum war richtig interessant“.

Durch die Fenster des Mu­seums hört man den auf dem Schlosshof hämmernden Schmied Herbert Häbich. Der aus Süßen stammende Künstler schmiedet dort seine Skulpturen. In der Brühlstraße  stellt die Künstlerin Elisabeth Ruhland ihre Skulpturen aus. In der Garage zeigt Dietrich Mackh seine Radierungen.

Mit Einbruch der Dämmerung verwandelt sich die Kunstnacht in eine rauschende Kunstparty. Die Jazzmusiker von „Take V“ haben die Bühne geentert und die Kunstnachtbesucher grooven in ihrem Takt. Am Ende stehen die Feuermagier, die mit ihren Fackeln flammende Bilder in die Nachtschwärze zeichnen.

 weiterführende Links: 
- Bildergalerie
- Bericht bei der NWZ

Bericht von Jens Buchholz

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